Backlinks aufbauen – und warum du keine Backlinks kaufen solltest
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Backlinks aufbauen – und warum du keine Backlinks kaufen solltest

Was sind eigentlich Backlinks und welche Rolle spielen sie im SEO-Marketing? Wir klären auf!

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Wir haben diesen Artikel aus dem Englischen ins Deutsche übertragen. Klicke hier, um den Originalartikel zu lesen. Wenn dir inhaltliche Probleme auffallen, sende bitte eine Nachricht an sara.vordermeier@uberall.com.

Wer kennt es nicht: Du suchst nach einer bestimmten Information im Internet und landest dann – mit ein, zwei Klicks – auf ein, zwei anderen Websites als gedacht. Aber hast du schon einmal darüber nachgedacht, dass diese Links einen ganz anderen Zweck haben als die reine Prokrastination?

Wir nehmen es vorweg: Die Verlinkung zwischen zwei Websites hat einen triftigen Grund und einen ziemlich großen Mehrwert, vor allem für die Zielseite. Was es mit den sogenannten Backlinks auf sich hat, erklären wir in diesem Blogartikel; und wie du Backlinks im SEO-Marketing richtig einsetzt und optimierst.

Was sind Backlinks?

Backlinks bezeichnen Links von einer Website auf eine andere Website – von der „verweisenden Seite“ zur „Zielseite“, weshalb sie auch als „eingehende Links“ oder „Inbound Links“ bekannt sind. Aber ganz unabhängig von der Bezeichnung ermöglichen sie:

  • Nutzer:innen, weiterführende Inhalte zu lesen und Quellenangaben einzusehen
  • Unternehmen, ihre Inhalte außerhalb der eigenen Website zu platzieren

Tatsächlich gehören Backlinks zu den Grundlagen des ursprünglichen Google-Algorithmus und sind bis heute einer der wichtigsten Rankingfaktoren. Denn je mehr „hochwertige“ Backlinks auf dich verweisen, desto höher erscheint deine Website auf der Suchergebnisseite (SERP).

Was ist der Unterschied zwischen Backlinks und internen Links?

Backlinks bezeichnen Verlinkungen von externen Websites auf deine Seite, während interne Links Seiten innerhalb deiner Website verbinden.

Ganz gleich dieses wesentlichen Unterschieds sind jedoch beide Linktypen für deine Suchmaschinenoptimierung entscheidend: Backlinks erhöhen die Domain-Autorität und externe Sichtbarkeit, während interne Links die Seitenstruktur und Benutzererfahrung verbessern. Externe Links wiederum verweisen von deiner Website auf andere Websites.

Wer erstellt Backlinks?

Backlinks werden in der Regel von anderen Websites bzw. Website-Managers erstellt, die auf den Inhalt deiner Website verlinken, weil sie ihn interessant und relevant für ihre Leserschaft empfinden – so zum Beispiel, wenn ein Report von dir an anderer Stelle zitiert wird.

Dann wiederum gibt es aber auch Website-Manager, die versuchen, aktiv Backlinks zu generieren, indem sie anderen Websitebetreiber:innen azum Beispiel Gastbeiträge statt darauf zu warten, entdeckt zu werden; und genau darum soll es in diesem Blogartikel gehen.

The Big Picture: SEO und Backlinks

Backlinks haben einen entscheidenden Einfluss darauf, wie relevant deine Website für einen bestimmten Suchbegriff eingeschätzt wird. Das heißt, sie verbessern deine Website-Autorität und damit auch deine Position in der Online-Suche. Stichwort: Offpage Optimierung. Außerdem kann Google über Backlinks deine Inhalt besser entdecken und indexieren; und dementsprechend überhaupt erst auf Suchergebnisseiten (SERPs) anzeigen.

Wenn du in den Suchergebnissen weiter oben erscheinen willst, solltest du dich auf Citation Building und Backlink Building fokussieren – Links, die von autoritativen Websites auf deine Website führen. Aber achte darauf, dass die verweisende Seite auch wirklich zu deinem Profil passt: Ein Fahrradladen kann seine SEO effektiver mit Backlinks aus den Bereichen Fitness oder Outdoor-Lifestyle aufbauen als mit einem Blog über Zivilrecht.

Was ist der Unterschied zwischen Citation Building und Backlink Building?

Beim Citation Building geht es um die Erwähnung deines Unternehmens bzw. deiner Unternehmensdaten wie Name, Adresse und Telefonnummer (NAP-Daten) in unterschiedlichen Verzeichnissen. Damit steigerst du deine Sichtbarkeit und Glaubwürdigkeit im Netz.

Beim Backlink Building wiederum geht es um die Verlinkung deiner Website auf anderen Websites, die ebenfalls deine Glaubwürdigkeit bzw. Autorität steigern, vor allem aber zur Suchmaschinenoptimierung beitragen.

Backlink Building: So geht’s

Backlinks erstellen ist einfacher gesagt als getan – weshalb viele Unternehmen darüber nachdenken, Backlinks zu kaufen oder Links mit anderen Unternehmen auszutauschen. Ersteres solltest du unbedingt (!) unterlassen, um Abstrafungen zu vermeiden; und letzteres strategisch angehen, wie im Folgenden erklärt.

Outreach

So schön wie es auch wäre, kannst du leider nicht darauf vertrauen, dass Backlinks automatisch – organisch – entstehen. Vielmehr musst du aktiv ins Gespräch mit anderen Unternehmen sowie Medien gehen, um Backlinks aufzubauen. Eine gute Möglichkeit sind Pressemitteilungen und Blogbeiträge, die auch bei Google im Hinblick auf E-E-A-T (Expertise, Experience, Authority, Trustworthiness) punkten.

Bevor du in den Outreach gehst, solltest du dir genau überlegen, warum sich eine Verlinkung auch für die verweisende Seite lohnt – also nicht nur an deinen eigenen Vorteil denken. Mehrwert bietest du zum Beispiel mit Blogbeiträgen, Videos, Infografiken, Tools, Berichte usw., die den Inhalt der verweisenden Seite bereichern.

Für Unternehmen mit mehreren Standorten sind auch lokale Verzeichnisse, Medienhäuser, Blogger:innen oder Unternehmen interessant – einfach alle Websites, die hochwertigen Content für lokale Zielgruppen bereitstellen. Außerdem kannst du in den sozialen Netzwerken Ausschau danach halten, ob z. B. Reporter:innen oder andere Marketing Manager:innen nach relevanten Inhalten suchen.

Auch wichtig: Priorisiere Backlinks von Domains, die noch nicht auf dich verlinken – denn ein zweiter oder dritter Link derselben Website hat nicht mehr den gleichen, explosiven Effekt auf deine SEO. Starke Beziehungen schaden wiederum nie, sodass du langfristige Partnerschaften trotzdem pflegen solltest. Und scheue dich nicht davor, auch mal die Backlink-Profile deiner Konkurrenz zu analysieren.

Umsetzung

Worauf du dann, wenn du einen Backlink ergattern kannst, achten solltest sind:

  • Relevanz: dass der Inhalte auf deiner Seite, die verlinkt wird, Mehrwert stiftet
  • Platzierung: dass die Verlinkung von Nutzer:innen wahrgenommen wird
  • Follow Links: dass Suchmaschinen deine Website als Zielseite besuchen
  • Direkter Verweis: dass nicht etwa erst die Homepage verlinkt wird

Übrigens: Ahrefs hat den Zusammenhang zwischen dem Ankertext – dem Text, hinter dem sich der Link verbirgt – und dem Suchranking untersucht; und wenig überraschend verbessert sich dein Ranking, wenn der Ankertext das gewünschte Keyword enthält. Aber pass auf, dass du nicht ins Keyword-Stuffing und damit ins Black Hat SEO rutscht.

Aber Achtung, du solltest dich unbedingt an die Link-Spam-Richtlinien von Google halten. Ein unbehandelter „toxischer Backlink“ kann deiner SEO aktiv schaden – wobei ein einzelner „hochwertiger Backlink” von einer thematisch relevanten Seite 100 minderwertige Backlinks ausgleichen kann.

Backlink Management: So geht’s

Wenn du einen Backlink gewinnst, ist das Spiel noch lange nicht vorbei. Man könnte auch sagen: Jetzt geht die Arbeit erst richtig los – denn du musst wichtige Links auf ihren Erfolg hin überwachen und sicherzustellen, dass sie bestehen bleiben.

Kaputte Links – oder Links zu Seiten, die geändert oder entfernt wurden – sind alles andere als nützlich für deine lokale SEO. Es sei denn, du bemerkst, dass ein Link auf einer Website, auf der du gerne verlinkt wärst, ins Leere führt. Dann heißt es: direkt melden und eigenen Content als Ersatz anbieten!

Hier ein paar Best Practices für den Aufbau von Backlinks beinhalten:

  • Planung: Sprich Websites bzw. Website-Manager:innen immer persönlich an und hebe hervor, welchen Mehrwert deine Inhalte bieten.
  • Erstellung: Erstelle Content, der für die jeweilige Zielgruppe – deine und die der verweisenden Seite – relevant ist.
  • Analyse: Denk an den Audit deiner Backlinks, um kaputte Links zu finden oder fehlerhafte Weiterleitungen zu korrigieren.

Die folgenden Worst Practices wiederum solltest du vermeiden:

  • verweisende Seiten nur nach der Domain-Autorität statt Relevanz auswählen
  • versteckte Links auf Websites platzieren, um Suchmaschinen auszutricksen
  • Keyword-Stuffing in Ankertexten, um Suchmaschinen zu manipulieren
  • Backlinks über bezahlte Link-Programme oder andere Spam-Verhalten generieren

Ein Blick hinter die Kulissen im SEO Backlink Building

Tatsächlich verbessern nicht alle Backlinks deine Suchmaschinenoptimierung – weshalb du immer auch einen Blick auf den HTML-Code werfen solltest.

  • rel=“dofollow” zeigt an, dass die verweisende Seite die Zielseite unterstützt.
  • rel=“nofollow” zeigt an, dass die verweisende Seite die Zielseite nicht unterstützt.
  • rel=“sponsored” zeigt an, dass die Zielseite für die Verlinkung bezahlt hat.
  • rel=“ugc” kennzeichnet Links, die in nutzergenerierten Inhalten erscheinen.
  • rel=“noindex” verhindert, dass Suchmaschinen wie Google die Zielseite indexieren.
  • rel=”noreferrer” verhindert, dass die verweisende Seite angegeben wird.
  • rel=”noopener” verhindert, dass die Zielseite auf die verweisende Seite zugreift.
  • target=”_blank” gibt an, dass die Zielseite in einem neuen Tab geöffnet wird.
  • rel=”NoFollowNoIndex” kombiniert nofollow link und noindex link.

Wie du siehst, erfordert Backlink Building ein gewisses technisches Know-how – weshalb in der Regel Website-Administrator:innen und Entwickler:innen für die Verwaltung und Kontrolle verantwortlich sind. Primär geht es dabei um die Suchmaschinenoptimierung, Benutzererfahrung und auch die Sicherheit der Website.

Stell dir einfach vor, sie erstellen bzw. bearbeiten HTML-Codes für deine Website, indem sie spezifische Attribute innerhalb des HTML-Ankertags (<a>) einfügen, der den Link definiert. Wenn du z. B. einen Link auf deiner Website einfügen möchtest, dem Suchmaschinen nicht folgen sollen, sieht das ganze wie folgt aus:

Nofollow-Tags werden häufig bei nutzergenerierten Inhalten wie z. B. Kommentaren mit einem besonderes hohen Risiko für Spam oder minderwertige Inhalte genutzt. Wiederum kann Google auch Backlinks ignorieren, die:

  • in minderwertigen oder irrelevanten Inhalten erscheinen
  • die auf nicht etablierten oder bekannten Spam-Seiten gehostet werden
  • oder auf jeder anderen Art von Seite, die als unzuverlässig gilt.

Wie überprüfst du deine Domain-Autorität – und wie überprüfst du die Qualität anderer Websites?

Für eine grundlegende Bewertung kannst du kostenlose Online-Tools von Backlinko, Moz, Ahrefs und Semrush nutzen. Die Scores für deine Domain-Autorität reichen von 1 bis 100, basierend auf der Bewertung mehrerer Faktoren inklusive hochwertiger Backlinks.

Ein „guter“ Domain-Autoritäts-Score liegt bei etwa 50–60. Zur Verbesserung raten wir dir, mehr autoritative Backlinks aufzubauen, indem du mit anderen Websites interagierst, die bereits hohe Autorität aufweisen.

Alles für das SEO-Marketing

Backlinks sind die Grundlage einer guten Suchmaschinenoptimierung – Punkt! Zum einen stellen sie deine Autorität unter Beweis und zum anderen bringen sie mehr Nutzer:innen (und Suchmaschinen) auf deine Website. Aber: Sie fordern eine dedizierte Strategie!

Wie oben angedeutet ist Backlink Building eine Fleißarbeit; aber wobei dir Plattformen für lokales digitales Marketing wie Uberall helfen können, ist die effiziente Verwaltung deiner Online-Präsenz – und generell bei deiner SEO Strategie. Auf diese Weise bleibt dir genügend Zeit, hochwertige Inhalte zu erstellen und strategische Partnerschaften einzugehen – und genau darauf kommt es beim Backlink Building letztendlich an.

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