SEO für die Lieferung von Lebensmitteln
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SEO für Lieferdienste: Tipps für Sichtbarkeit und Umsatz

Erfahre, wie du als Restaurant mit Lieferdienst bzw. Liefermöglichkeiten mehr Kund:innen in der Online-Suche auffällst und konvertierst.

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Wir haben diesen Artikel aus dem Englischen ins Deutsche übertragen. Klicke hier, um den Originalartikel zu lesen. Wenn dir inhaltliche Probleme auffallen, sende bitte eine Nachricht an sara.vordermeier@uberall.com.

Nach einem langen Tag im Büro zieht es viele Konsument:innen direkt auf die Couch, weshalb Food Delivery – von fertigen Gerichten sowie Lebensmitteln – in den letzten Jahren immer wieder ihre eigenen Umsatzrekorde schlug:

Kein Wunder also, dass immer mehr Restaurants auf den Zug aufspringen und Lieferdienste anbieten. Doch während Kund:innen meistens genau wissen, was sie essen möchten, haben Restaurants es nicht immer leicht, sich online Gehör zu verschaffen. Der Wettbewerb ist hart und um aus der Masse herauszustechen, braucht es eine gezielte Strategie.

Die beste Möglichkeit für Restaurants, ihre Online-Sichtbarkeit zu maximieren? Eine Top-Platzierung auf den Suchergebnisseiten (SERPs) sichern – am besten in Googles Local Pack, denn dort landet der erste und oft einzige Klick von über 40 Prozent der Nutzer:innen.

Doch der Weg dorthin ist kein Selbstläufer, ohne Suchmaschinenoptimierung (SEO) läuft nichts. Deshalb erklären wir in diesem Blogartikel, wie du als Restaurant mit Lieferdienst bzw. Liefermöglichkeiten mehr Kund:innen auffällst und konvertierst.

Woran sich SEO für Delivery vs. Dine-in unterscheiden: Suchintention

Google bewertet Inhalte anhand ihrer Relevanz für die Suchintention der Nutzer:innen. Doch diese unterscheidet sich deutlich zwischen Restaurantbesucher:innen und Menschen, die Essen liefern lassen wollen.

Dine-in-Gäste:

  • Suchen nach dem richtigen Ambiente (z. B. "Romantische Restaurants")
  • Achten auf die Lage und Erreichbarkeit (z. B. "Restaurants fußläufig erreichbar")
  • Informieren sich über das Menü (z. B. "Brunch inklusive Getränke")
  • Lesen häufig Reviews auf Such- und Bewertungsplattformen

Liefer-Kund:innen:

  • Wollen eine schnelle Lieferung (z. B. "Schnelles Essen liefern lassen")
  • Prüfen Lieferoptionen & -kosten (z. B. "Kostenlose Lieferung Restaurants")
  • Suchen gezielt nach Angeboten (z. B. "Pizza-Deals für Lieferung")
  • Nutzen häufig Lieferdienste sowie Apps statt die Google-Suche

Eine lokale SEO-Strategie für Lieferdienste sollte daher genau diese Faktoren in den Mittelpunkt stellen – und alle technischen oder inhaltlichen Barrieren beseitigen, die Nutzer:innen davon abhalten könnten, die gewünschten Infos zu finden.

Wichtige SEO-Bausteine für Lieferdienste

Am besten nehmen wir es gleich vorweg: Suchmaschinenoptimierung ist kein einmaliges Projekt. Das heißt, du wirst nie wirklich „fertig“, doch genau das macht es so spannend.

Als sehr dynamische Disziplin mit unendlich vielen Möglichkeiten geht es bei Suchmaschinenmarketing darum, sich ständig weiter und mit den Trends mitzuentwickeln. Um erfolgreich zu sein, braucht es eine durchdachte Strategie und die Kombination verschiedener Optimierungsmaßnahmen.

Listings: Deine Online-Präsenz optimieren

Beanspruche und pflege einheitliche Unternehmensprofile auf den wichtigsten Online-Verzeichnissen. Aktualisiere sie regelmäßig mit relevanten und ansprechenden Inhalten und stelle vor allem sicher, dass deine Öffnungszeiten und Kontaktinformationen überall korrekt sind. Ergänzend dazu sorgen ansprechende Bilder und Videos deiner Gerichte für Lust aufs Bestellen.

Je mehr Plattformen du nutzt, desto besser. Während Google Business Profile, Apple Business Connect und Yelp zu den wichtigsten Verzeichnissen gehören, solltest du auch branchenspezifische Plattformen wie Foursquare und Tripadvisor nicht vernachlässigen. Eine größere Online-Präsenz verbessert deine Reichweite und erhöht Autorität und Glaubwürdigkeit – Faktoren, die von Suchmaschinen belohnt werden.

Bewertungen: Digitales Word-of-Mouth nutzen

Viele positive Bewertungen von zufriedenen Kund:innen unterstreichen deine Glaubwürdigkeit und Autorität – was Suchmaschinen in der Regel mit besseren Rankings honoriert. Negative Bewertungen hingegen können deinem Ruf und deinen Platzierungen schaden, wenn du nicht richtig darauf reagierst.

Ein aktives Reputationsmanagement ist deshalb entscheidend, was konkret bedeutet, dass du:

  • auf alle Bewertungen – egal ob positiv oder negativ – antworten solltest, um Engagement zu zeigen und Vertrauen aufzubauen.
  • professionell mit Kritik umgehen und Fake-Bewertungen melden solltest, um die Glaubwürdigkeit zu wahren.
  • Kund:innen um Bewertungen bitten, um möglichst viele positive Bewertungen zu generieren.

Unser Reputations-Management-Report zeigt, dass ein Anstieg um nur 0,1 Sterne deine Konversionsrate um bis zu 25 % erhöhen kann.

Community: Dein Netzwerk nutzen

User-generated Content (UGC) ist der heilige Gral des digitalen Marketings. Empfehlungen von echten Kund:innen wirken authentisch und sind extrem wirkungsvoll. Eine starke Vernetzung mit Influencer:innen / Content Creators und relevanten Medienplattformen hilft zudem beim Aufbau von Backlinks – ein weiterer wichtiger Rankingfaktor für Google.

Content SEO: Keywords gezielt einsetzen

Ein durchdachtes Keyword-Setup hilft dabei, genau die richtigen Nutzer:innen auf deine Seite zu bringen. Erstelle Inhalte, die deine Speisen lebendig beschreiben und gleichzeitig relevante Keywords sinnvoll integrieren. Ein konsistenter Stil und eine authentische Tonalität – von der "Über uns"-Seite bis zur Speisekarte – schaffen außerdem Vertrauen und verbessern deine Sichtbarkeit.

Lokale Keywords

Da Essenslieferungen meist einen lokalen Fokus haben, solltest du gezielt geo-spezifische Keywords einsetzen, etwa "beste Pizza in Berlin" oder "Sushi-Lieferservice in München".

Long-Tail Keywords

Mit Long-Tail-Keywords kannst du auf spezifische Suchintentionen eingehen. Denn während "hochwertiges Sushi-Restaurant" für ein exklusives Erlebnis steht, suchen andere vielleicht nach "günstiges Sushi als gesunde Fast-Food-Alternative".

Saisonale Keywords & Trends

Wie in fast allen Industrien spielt die Saisonalität auch in der Gastronomie eine große Rolle – denn in der Regel suchen Konsument:innen eher im Sommer nach einem Eiskaffee bzw. im Winter nach Fondue. Zudem solltest du auch Entwicklungen in der Ernährung beobachten, um gezielt für z. B. "low-carb" oder "high-protein" zu optimieren.

Technisches SEO: Makellose User Experience gewährleisten

Da Bequemlichkeit bei der Bestellung von Essen und Lebensmitteln entscheidend ist, muss deine Website optimal funktionieren: Schnelle Ladezeiten, fehlerfreie Links, eine klare Struktur und intuitive Navigation sind ein Muss. Dafür kannst du Tools wie Google PageSpeed Insights nutzen.

Da immer mehr Bestellungen über mobile Endgeräte erfolgen, muss deine Website auf Smartphones genauso gut performen wie auf Desktops. Zusätzlich solltest du Schema Markup einsetzen, die Suchmaschinen dabei hilft, relevante Informationen wie Standort, Geschäftstyp und Bewertungen besser zu verstehen.

Wie du deine Speisekarte für die Online-Suche optimierst

Während die Zubereitung leckerer Gerichte die Grundlage für den Erfolg deines Restaurants ist, ist die Optimierung deines Menüs für die Online-Suche entscheidend für Lieferdienste.

  • Wähle ein maschinenlesbares Format: Für Restaurants ist es wichtig, Menüs in einem geeigneten Format hochzuladen. Suchmaschinen müssen in der Lage sein, deine Inhalte so schnell und umfassend wie möglich zu durchsuchen.
  • Biete ein nahtloses Kundenerlebnis: Stelle sicher, dass deine Website gut strukturiert, benutzerfreundlich und technisch einwandfrei ist. Durch das Vermeiden von Störungen reduzierst du das Risiko, dass Kunden ihre Bestellung abbrechen.
  • Erstelle ansprechende Texte mit Keywords: Dein Menü sollte aussagekräftige Beschreibungen und Schlüsselwörter enthalten, die in den Suchergebnissen gut ranken und der Suchintention entpsrechen.
  • Nutze hochwertige Bilder: Die Ergänzung deines Online-Liefermenüs mit appetitlichen Fotos verbessert oft die Conversion-Rate. Besonders für Restaurants zeigt Google inzwischen mehr Bilder in den Suchergebnissen an, wobei auch die Aktualität der Fotos berücksichtigt wird.
  • Verwende relevante Kategorien und Attribute: Die Wahl von Kategorien wie „Italienisches Restaurant“ und Attributen wie „Online Bestellen“ hilft Google, dein Restaurant mit relevanten Lieferanfragen abzugleichen. Dasselbe gilt für vordefinierte Begriffe für Menüartikel und Services, wann immer möglich.
  • Verwalte Drittanbieter-Integrationen: Google nutzt Daten von Plattformen wie Wolt oder Lieferando, was bedeutet, dass deine Menü-Informationen von diesen Diensten in deinem Google Unternehmensprofil erscheinen können. Du solltest daher sicherstellen, dass dort alle verfügbaren Daten stets aktuell sind.

Falls du bevorzugst, dass Kund:innen direkt bei dir bestellen, kannst du Google auch dazu auffordern, die Drittanbieter-Integrationen zu entfernen. Im Umkehrschluss solltest du aber sicherstellen, dass dein eigenes Bestellsystem über API in dein Google Unternehmensprofil integriert ist.

Ein ganzheitlicher Ansatz für Restaurant-SEO

Von Listings und Reviews bis hin zu Keywords und Social Media erfordert die Optimierung deiner Online-Präsenz einen durchdachten, systematischen Ansatz. Damit dein Lokal an die Spitze der Bucket-List hungriger Kund:innen gelangt, solltest du deshalb Tools in Erwägung ziehen, die dir bei der Verwaltung helfen.

Uberall, zum Beispiel, ermöglicht es dir, Profile, Bewertungen und Listings an Hunderten von Seiten und Kanälen an einem Ort zu verwalten – und zwar auf einer zentralen Plattform, was die Komplexität und den Aufwand drastisch reduziert.

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